Mittwoch, 15. November 2017

Plottern ohne Plotter

sicherlich hat sich der eine oder ander schon mal geärgert, keine Plotter zu haben. Ich gebe zu ich habe einen und nutze ihn gerne. Wenn auch nicht wirklich oft.

Aktuell müsste ich das Teil nämlich immer aufbauen und ich gebe zu, daran scheitert es oft. Denn aufgrund meines voll gepackten Alltages muss es oft schnell gehen. Ich habe Ideen im Kopf und die wollen neben dem reallife auch umgesetzt sein. Sonst werde ich hibbelig, wenn ich nix fertig bekomme.

Man braucht aber nicht immer eine  Plotter um auch toll individuelle Aufdrucke auf ein Shirt oder Pulli zu machen.
Klar, als erstes kann man sich überlegen Plottmotive zu kaufen! Der einfachste Weg! Aber hier ist der Markt auch sehr Kids-Lastig und wenn ich was cooles für einen Erwachsenen will, dann muß man schon mal etwas länger auf die Suche gehen. Obwohl es genügend Statement-Sprüche zu kaufen gibt.

Auf dem Stoffmarkt Holland werden ebenfalls Plottermotive verkauft und ebenso bei dawanda wird man schnell fündig.

Wenn ihr jedoch einfache Motive verarbeiten wollt, dann reicht auch oft eine Schere oder eventuell ein Stanzer aus um schon gute Ergebnisse zu erzielen.
Nehmt noch eine Kopierpapier und eine Vorlage hinzu, dann könnt ihr, wenn ihr geschickt an der Schee seit auch schnell selber von Hand was erstellen.

Aber zu erst einmal braucht ihr Plotterfolie:
die gibt es schon fast überall zu kaufen: natürlich bei dawanda bei diversen Anbieter, als auch bei amazon oder bei Euren Stoffhändler, oder bei Fachhändlern wie www.Plottermarie.de oder www.happyfabric.de. Sogar Stoff und Stil oder Snaply haben Folien im Angebot.
Das sind jetzt meine Bezugsquellen (leider alle ungesponsert, sondern nur auf meine Erfahrung benannt), da gibt es sicherlich noch viele gute mehr.
Aber wenn man nur eine oder zwei Folien kaufen will, dann mag eine aufwändige Recherche viel zu viel Zeit kosten.

Was braucht ihr für Shirts? Am einfachsten startet man mit Flock-Folie, weil die etwas stabiler und dicker ist. Hat so eine samtige Oberfläche. Flexfolie ist dünner, empfindlicher, schmiegt sich aber dadurch auch besser an die Stoffe an.

Basis-Formen lassen sich gut mit Lineal oder Hilfsmittel aufzeichnen. Ich habe ja diverse Dosendeckel oder Untertelle für Kreisformen in der Schublade.
Aber auch Kinderschablonen zum zeichnen lassen sich gut verwenden.
Auch Ausmalbilder lassen sicher sehr gut mit Kopierfolie auf die Plotterfolien-Rückseite übertragen.

Immer unbedingt daran denken, dass ihr spiegelverkehrt arbeiten müsst. Sonst mal ihr was oder schreibt was und am Ende sieht es falsch aus. Und was einmal aufgebügelt wurde, geht sicherlich nicht wieder ab.


Auch eine einfache Variante sind Papierstanzer. Kleine Schmetterlinge oder Pilze oder Kleeblätter sind hier auch ganz schnell gemacht und können Shirts sehr schön schmücken.

Übrigens ein super Kinder-Geburtstagstipp: Plotterfolien zum ausstanzen, ausschneiden, noch etwas Stoffmalfarben zum spritzen, günstige Shirts vom Discounter und fertig sind Bastelshirts für die kleinen Ladies oder Buben. 

Für mein heutiges Shirt, besser für meinen Pulli, habe ich aber auf einen Dosendecken zurückgegriffen und aus einer Metallic-Flex-Folie ganz viele Kreise ausgeschnitte. Bewußt unperfekt, denn das sah für mich am schönsten aus.



Der Schnitt des Shirtes ist FrauNora von Hedinaeht.
Viel gelobt und genäht im Netz, da konnte ich bei einer der viele Makterist-Schnitt-Rabatt-Aktionen nicht dran vorbei und musste mir das auch mal kaufen.

Schnell und einfach genäht und sieht cool aus. So ein richtig schöner moderner Basis-Schnitt, bei dem eben solch Spielereien ganz gut wirken können.

Wenn ihr die Motive ausgeschnitten habt, dann müsst ihr das noch aufbügeln. Hierzu findet sich immer beim Händler oder bei der Folie eine Anleitung bei. Zwei Basic-Sachen müsst ihr jedoch immer berücksichtigen: Hitze ohne Dampf und viel Druck.
Lieber jedoch nicht zu heiß (2 Bügelpunkte reichen völlig aus) und soviel Druck wie möglich. Dass je Motiv mind. 20 sekunden lang und dann abkühlen lassen.  Läßt sich die Folie schon einfach lösen, super, ansonsten noch mal von vorne.
Wenn ich die Trägerfolie entfernt hab, bügle ich nochmals mit Hilfe eines Backpapieres alles nach.
Und bisher habe ich damit nur gute Erfahrungen gemacht.



Ja, habt ihr noch Fragen?
Ich weiß leider nicht mehr, wo ich den Stoff her habe. Ein Basisstoff French Terry beige meliert, aber woher? Sorry... plannlos....

Kreative Grüße
verlinkt bei Afterworksewing und memademittwoch
Schnitt: FrauNora von HediNaeht

Mittwoch, 8. November 2017

Neue Pullis am Start

Ja,

das geht immer.... Pullis und Shirt!
Sobald man als Näher mit einer Overlock ausgestattet ist, ist es doch recht einfach Oberteile aus dehnbarem bzw. elastischem Material zu machen.
Und da kommen dann neue Schnittdesigns meiner lieben Schnittmusterdesigner ganz recht.
(enthält Werbung - weil die Schnitte mir kostenlos zur Verfügung gestellt wurden )
 
Dieses Mal hat Julia von Lillesol & Pelle ein neues Hoodieschnittmuster entworfen. Und zwar eine Pulli mit Kuschelkragen in Anlehnung an ihr Basic Rollkragen-Kleid No. 39.


Und natürlich wie so oft bei Ihr in der Version für Kinder UND Damen.

Es war auch wie immer geplant einen Hoodie für mich und einen für das Tochterkind zu erstellen.
Stoffe geshoppt und ein mich ein bischen durch aktuelle Zeitschriften und Modetrends im Netz inspirieren lassen.
Denn das tue ich inzwischen immer: ich setzte mich hin und designe die Modell ganz bewußt und überlege, was denn trendy und modern aussehen kann.
Gerade für unser Teenie-Model will das gut überlegt sein, denn dies entscheidet, ob es am Ende vom Pubertier getragen wird oder nicht.

Für mein Modell habe ich mir was ganz besonderes ausgedacht: da das Schnittmuster mit verschiedenen Kragenvarianten daherkommt, wollte ich mal wieder eine Doppelkragenversion nähen.
Das hatte ich bei einem Pulli schon mal gemacht und wir haben es geliebt. schaut mal hier im Blog.

Da ich einen tollen Strickstoff gefunden habe, wollte ich den für mich mit einem einfachen Jerseystoff kombinieren und etwas mit Snappap und dicken fetten Hoodiekordeln ergänzen.

Auf einem Nähtreffen hab ich das ganze dann zugeschnitten und schon dort mächtig geflucht. Strickstoffe oder auch Fellstoffe sind ja so eine Sache beim zuschneiden. Fusselalarm garantiert.
Da kann ich allen Hobbynäherinnen nur eine Hand-Akkusauger ans Herzen legen. Seit ich den habe, bin ich der Flusen etwas Herr geworden und möchte das technische Teil nicht mehr hergeben.
Überhaupt hat sich der günstige Sauger echt in mein Herz gesaugt -unendlich praktisch auch für meine glutenfreie ERnährung, denn die bösen glutenhaltigen Bröseln sind mal eben schnell weggesaugt. Aber nun schweife ich doch etwas ab.

Also Zuschnitt erledigt und dank Overlock auch schnell genäht. Aber schon beim nähen habe ich gemerkt, dass der Stoff alles andere als leicht zu verarbeiten ist. Denn durch das Rippen und Zopfmuster wellte sich der Stoff enorm beim nähen.
Wie habe ich mir da geholfen? Gerade an den Schultern, die ja in Form bleiben müssen, habe ich dann Vlieseline aufgebügelt, quasi als kleines Nahtband und erst danach zusammengenäht.
An den anderen Nähten ganz möchte den Differenzial hochgedreht, dass dem Dehnen des Stoffes das Zusammenziehen der Naht entgegenwirkt.
Trotz aller Versuche, sah der Pulli an mir total unförmig aus. Denn was sich beim Nähen gezeigt hat, dass der SToff so auseinander läuft, habe ich beim Zuschnitt nicht berücksichtigt. Die Dehnung!
Somit war der Pulli viel zu groß und total Sackartig.

Um zu retten was ich noch retten konnte, habe ich alles nochmals auseinander geschnitte und die allerkleinste Größe draufgelegt. Der Pulli paßt mir nun, aber leider waren die Ärmel so zu kurz. Also konnte ich das Modell für mich nicht mehr retten, aber der Tochter steht er doch ausgezeichnet.
Auch der äußere Kragen ist viel zu wellig geworden. Hier konnte ich jedoch mit Handstichen auch noch einges retten.



Der Kuschelkragen ist zum Glück dennoch genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe und nun muss ich mir halt noch ein Modell nähen.
Schöne Snappap-Label und die tollen Ösen, kombinert mit schöner Kordel (hier von Unionknopf)
Bei diesem Strickstoff habe ich kapituliert, aber ich habe hier noch die Strick-Stoffe von Swafing liegen und will mal sehen, ob die sich besser verarbeiten lassen.
Toll sieht der blaue Stoff schon aus, aber schwierig zu handhaben war er - alter Schwede!



Unser zweites Modell war vom Design her ein Wusnchmodell meiner Tochter: als Teenie werden aktuell nur sehr wenige Farben toleriert: grau, schwarz, dunkelblau und auch weinrot!



Hier habe ich die mittlere Kragenvariante genäht und die Ärmelbündchen etwas länger gemacht, als im Schnitt vorgesehen. Das Bündchenmaterial war nicht so gut gewählt, es ist ein Sweat von milliblue und leider recht wenig dehnbar. Aber es geht gerade noch so.




Ja, das wären dann die beiden Pullis von lillesol und pelle: Pulli mit Kuschelkragen.
Das Modell für die Damen hat die Nummer 32, für die Kids die No. 58

Kreative Grüße




Stoffe selber gekauft bei decoline Kollnau
Schnitte von Lillesol & Pelle im Rahmen des Probenähens kostenlos zur Verfügung gestellt
Snappap und Ösen selber gekauft bei Snaply

verlinkt bei Afterworksewing von der lieben Jana

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Update Ki-ba-doo Garderobe

ja, wie was wo... muss ich doch glatt mal hier wieder was über unsere Hand-Made-Fashion posten, oder?
Denn genau das ist es ja: selbstgemachte Mode für mich und meine Lieben.
Fernab der Stange oder des Kataloges oder der großen Mode-Riesen, werden bei uns die Kleidungsstücke zum Großteil von Hand erstellt. Gemeinsam ausgesucht, Designt und danach auch mit Liebe getragen.
Auch meine Teenies kann ich in großen Teilen von dem Selbstgenähtem überzeugen. Die eine mag keinen Knöpfe und kein Metall an ihrer Kleidung, der andere möchte in jedem Pulli eine riesen Tasche haben und große Krägen und überhaupt ist shoppen viel zu anstrengend für ein Pubertier männlicher Gattung.
Auch meine Kleidung schätze ich, denn ich liebe klassichen geradliniegen Style mit gewissen Etwas.

Heute an dieser Stelle daher mal ein Update, der in den letzten Monaten genähten Ki-Ba-Doo Kleidungsstücken.(Werbung für ki-ba-doo Schnitte enthalten - Modell im Rahmen des Probenähens entstanden)
Allerdings werde ich mich auf die Modelle beschränken, die nun auch für Herbst/Winter gut geeignet sind.

Anfangen tut ein recht neuer Schnitt von Ki-Ba-Doo mit dem Namen Vinny oder MaVinny.
Es gibt ja die Schnitte von ki-ba-doo oft in der Damenversion (Ma....) und in der Kinderversion.
MaVinny/Vinny ist ein Sweat-Mantel, der sportlich genäht werden kann oder aber auch in einer edleren und einfacher zu nähenden Lang-Jacken Version.
Sportlich soll heißen mit Kragen oder auch mit den kostenlosen Add-Ons für eine Kapuze.
Zu schließen mit Reissverschluß.
Oder dann in edler als Lang-Jacke ohne Kapuze/Kragen und Reißverschluß.

Ich habe mich für die Standardversion entschieden, nämlich die sportliche Variante mit Kuschelkragen und Reißverschluß.






Bevor ich mit solch einem Modell los lege, mache ich mir Gedanken, wie es aussehen soll.

Was mag ich? Was brauche ich? Inspiration hole ich mir dann aus dem Internet oder aus Zeitschriften: welche Farben sind gerade angesagt, welche Stoffkombinationen gefallen mir... und in solch eine Planung stecke ich schon richtig Zeit rein und Instagram oder Pinterest oder aber auch die online-Modehäuser helfen mir da, ein inneres Bild meiner zukünftigen Jacke zu gestalten.

Stehen da ein paar Varianten, geht es an die Materialsuche: nicht jeder Stoff eignet sich und zum Stoff, will auch passendes Zubehör gefunden werden. Was nützt mir der tollste Farbton, aber der Reißverschluß in passender Länge und Farbe ist nirgendwo zu finden?
Und kommt dann der Stoff zuhause an, kann es sein, dass nochmals alles über den Haufen geschmissen wird.
Eigentlich wollte ich eine Kombi aus blau und den neuen grauen Musterstoffen Ben von Swafing machen. Aber als denn meine Kombi da war, habe ich gemerkt, dass die Stoffe sich unterschiedlich anfassen und zusammen nicht gut passen. Einer war schwerer und stabiler wie der andere.

Achtet man da nicht drauf, dann hat man schon mal unschöne Beulen im Endergebnis oder man sieht jedes Speckröllchen, wenn am Ende zu dünner Sweat gewählt wird.

Also hab ich dann mit der grau und braunen Kombi ein passendes Material für meinen Mantel gehabt. Auch ein grauer Reißverschluß in der passenden Länge war gefunden. Das ist bei der benötigten Länge gar nicht so einfach. Fündig geworden bin ich unter anderem mit langen Reißverschlüssen beim Shop jajasio, welcher auch über amazon verkauft. Aber auch alles-für-Selbermacher hat ein tolles Angebot an langen Reißverschlüssen gehabt.

Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich für die Jacke sicherlich 5 Reißverschlüsse geordert, bis der passende dabei war. Da lob ich mir doch den Einzelhandel, der mit passender Farbkarte und allen Längen genau das bestellen kann, was man braucht. Das kostet dann zwar mehr, aber rechnet man es mit den 4 unnötigen Reißverschlüssen gegen, dann hält sich das die Waage.

Der Schnitt hat sicherlich einige Schnittteile, aber wenn man das mit den Knipsen und Markierungen gut beachten, dann puzzelt man sich seinen Mantel nach und nach zusammen. Das geht eigentlich einfach. Ich habe mir zudem die Mühe gemacht, alle Nähte noch schon zu covern. Das kann man machen, aber auch ein schöner Geradstich sieht hier gut aus.

Unbedingt empfehlen möchte ich Euch jedoch beim Einnähen des Reißverschlusses sauber zu arbeiten. Macht ihr das nicht gut, dann wellt sich das unschön.

Wie also vorgehen?
Startet mit einer Stabilsierungsnaht an den Vorderteilen oder bügelt ein Nahtband (z.Bsp. von Vlieseline) auf. Somit ist der Stoff vorab schon gegen verziehen geschützt.
Macht Euch auch ausreichend Markierungen: auf den beiden Teilen des Reißverschlusses, sowie auf den Vorderteilen. Setzt dann ganz genau den RV auf, Markierung für Markierung und näht vorerst mit einem großen Heftstich den RV ein. Dann schließend und prüfen ob alles gut paßt und sich nichts wellt. Falls ja, könnt ihr den Gegenbeleg ansetzen und die Nähte abnähen.Falls nein, ist es auch schnell wieder aufgemacht.
Auch ich muß mitunter so einen RV 2-3 mal nähen, bis ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden bin. Aber über die Jahre hat sich gezeigt, dass es sich hier lohnt sauber und ordentlich zu arbeiten. Am Ende nervt nämlich jede Beule oder Falte.

Meine Jacke habe ich zudem mit selbst kreiirten Labels aus SnapPap verschönert. Das ganz dann sogar von Hand im angesagten Lettering-Stil mit einem Edding bemalt. Hierzu bekommt ihr zu Schriften und Gestaltungsmöglichkeiten aus dem Netz tolle Inspirationen. Und ja, ein Permament-Stift hält auch hier jeder Wäsche stand.

Beim Annähen des Snappap ist es wichtig einen nicht zu kleinen Stich zu wählen... Stichlänge 3 ist bei meiner Brother perfekt. Und schön langsam nähen, denn man verrutscht gerne auf dem SnapPap - und ja, ich nähe so langsam, dass ich da durchaus mal manuell nur am Handrad drehe.
Leider mußte ich mein Label nochmals abmachen, da ich vergessen hatte, das ja auch der Beleg noch festzunähen war. Deshalb sehen die Nähte am Label nicht ganz perfekt aus. 




Das Material dieser MaVinny Version ist komplett bei Alles-für-Selbermacher gekauft worden. sowohl der Sweat in den beiden verschiedenen Farben (achtet auf gleiches Stofgewicht, wenn ihr mixen wollt) und der Reißverschluß.

Als nächstes möchte ich Euch die Oversizebluse MaCaya vorstellen (diese gibt es nur als Damenversion).
Sehr lang, sehr groß, aber wenn ihr die richtige Stoffwahl trefft, dann fällt es super schön und läßt sich cool stylen.
Cool Stylen? ein bischen vorne in die Hose stopfen und schon hat auch solch eine Oversize-Bluse etwas figürliches und trägt nicht zu dolle auf.
Aber ganz ganz wichtig ist die richtige Stoffwahl - feste Popeline oder feste Baumwolle ist hier die falsche Wahl - das trägt zu dolle auf und steht dann doch eher steif ab und man sieht etwas wie eine Tonne aus.
Viskose oder leichtes Blusenmaterial wie Javanaise sind gut geeignet. Ich habe hier Viskose von StoffundStil verwendet. Sowas habe ich hier in der Tat immer im Vorrat, denn das kaufe ich gerne im Sale ein. Dann ist es günstig und man kann auch mal was ausprobieren. Denn nicht jeder Schnitt gefällt im Endergebnis. Aber diese Bluse trage ich echt gerne.





Die Bluse hier ist zwar mit kurzer Hose fotografiert worden, aber wird auch nun im Herbst noch gerne getragen.
Was man leider auf den Bilder nicht so schön erkennen kann, ist der mit Neon-Garn abgesteppte Kragen. Aber das gibt dem dunkleren Stoff noch das gewissen Etwas.


Auch noch herbsttauglich ist die Basic-Bluse von Ki-Ba-Doo, welche es als Twin(e)book gibt, soll heißen der Kinder und Damenschnitt ist in einem ebook vorhanden.
Auch hier würde ich zu leichtem Material raten - Viskose oder Blusenstoffe. Bei mir hier ein Stoff vom Stoffmarkt.



Diese Bluse ist super schnell genäht. Nur zwei große Schnitteile plus Beleg und schon fast fertig.
Achtet hier auf einen sauberen Kantenstepp / Unterstich.. ich weiß gerade nicht genau, wie das heißt. Also nicht von der Vorderseite aus Beleg und Teile zusammen absteppen, sondern nur die Nahtzugabe auf den Belegteilen absteppen. Das sieht dann schön professionell aus und der Oberstoff fällt schön. Zudem lassen sich Falten in den sichtbaren Teilen gut vermeiden. Manchmal zieht sich das ja sonst so unschön.

Es gäbe noch von mehr zu erzählen: den tollen Mix-Und-Match Sommerteilen und einigem mehr.
Aber ich habe glaube ich schon einen kleinen Roman geschrieben und bin gespannt, wer hier bis zum Ende gelesen hat.
Wenn ihr mir einen Kommentar hinterlassen wollt, dann freue ich mich sehr!

Eure







Beitrag verlinkt bei Afterworksewing

Schnitte gibt es hier bei www.ki-ba-doo.eu als Papierschnitte oder eBooks zum Sofortdownload (wurden mir zum testen kostenlos zur Verfügung im Rahmen des Probenähens gestellt - ich nähe aber nur, was mir auch gefällt)
Stoffe von Alles-für-Selbermacher, Stoff und Stil
Reißverschluß von Alles-für-Selbermacher
SnapPap von snaply